Thermoholz (TMT Thermally Modified Timber)

Durch Hitzebehandlung (Erhitzung des Holzes auf ca. 160 Grad) des Holzes wird eine höhere Dauerhaftigkeit und ein stark reduziertes Quell- und Schwindverhalten erreicht. Durch die Behandlung verringert sich die Festigkeit des Holzes es wird spröder. Dabei verändert sich die Farbe des Holzes es wird dunkler und gleich-mäßiger im optischen Erscheinungsbild.

Ziel der thermischen Modifikation ist es, die technischen Eigenschaften des Holzes über den gesamten Holzquerschnitt für bestimmte Einsatzzwecke zu verbessern.

So sorgt die Hitzebehandlung, dass sich auch heimische Hölzer für den Einsatz im Außenbereich eignen, ohne dass nach kurzer Zeit Schäden durch Pilzbefall entstehen. Thermoholz eignet sich jedoch nicht für den tragenden Bereich (keine Zulassung) und sollte auch nit im direkten Erdkontakt verbaut werden.

Thermohölzer (wie auch unbehandelte Hölzer) können von Pilzen und Algen besiedelt werden, diese sind jedoch durch die dunkle Farbe weniger sichtbar

Seit 2012 gibt es ein Qualitätssiegel der Thermoholz-Qualität e.V.