JKL - KDI, Kiefer, Lärche...

KDI - Kesseldruckimprägniert

„Kdi“ ist die Abkürzung für Kesseldruckimprägnierung. Bei diesem Verfahren wird mit Hochdruck eine Imprägnierung (Imralit-CCO) in den Kern des Holzstückes gepresst. Nadelhölzer (z.B. Fichte, Tanne, Kiefer) haben eine geringe natürliche Dauerhaftigkeit. Durch eine Kesseldruckimprägnierung mit Holzschutzmitteln oder Wachsen wird die Dauerhaftigkeit jedoch deutlich verbessert.
Da z.B. Kieferndielen einen mehr oder minder großen Splitanteil besitzen, kann eine sogenannte Vollzelltränkung die ansonsten niedrige Dauerhaftigkeit deutlich verbessern.

Für Mensch und Tier ist mit Kdi behandeltes Holz nach der Fixierung der Salze unbedenklich. Es schützt Ihr Gartenholz vorbeugend gegen holzzerstörende Pilze, Insekten, Witterungseinflüsse, Moderfäule (nach DIN 68800) und ist nicht auswaschbar.

Ihre Terrassendielen müssen nicht zwingend behandelt werden, nach einigen Monaten empfiehlt es sich aber ein Terrassenöl aufzutragen, um Ihrer Terrasse eine wasserabweisende Oberfläche zu geben und um dem vergrauen der Dielen durch den UV-Schutz vorbeugen.

Kebony

Die Kebony Technologie wurde in Norwegen entwickelt und ist ein umweltfreundliches, patentiertes Verfahren, das die Eigenschaften von nicht-dauerhaften Weichhölzern durch eine bio-basierte Flüssigkeit aufwertet. Als Ergebnis wird die Zellstruktur des Holzes permanent verändert und erhält Premium-Eigenschaften.

Kebony ist ein sehr hartes, dauerhaftes und nachhaltiges Holz (FSC/PEFC Produkte) mit der Ästhetik und der Performance der besten tropischen Harthölzer. Es erfordert ein Minimum an Wartung und hat geringe Lebenszykluskosten.

Geeignet für interne und externe Anwendungen, die hohe Leistung gekoppelt mit Ästhetik voraussetzen, ist Kebony astrein und in charakterstarker astiger Kiefer erhältlich.  

Kiefer - Pinus sylvestris

Botanische Bezeichnung Pinus sylvestris, Familie - Pinaceae
Weitere Handelsnamen Föhre, Forche, gemeine Kiefer, Igarka Kiefer, Polnische Kiefer, Nordische Kiefer, Sibirische Kiefer (D), Scots Pine, Baltic Redwood, European Redwood (GB)
Vorkommen Europa, Nordwestsibirien, Nordamerika
Eigenschaften Der asthaltige Stamm besitzt ein leicht harziges Kernholz von rotbrauner Farbe, das sich vom blasseren Splintholz abhebt. Die Textur variiert, abhängig vom Standort, von fein bis grob. Die Harzkanäle und Jahresringe sind deutlich sichtbar. Das Holz ist weich, biegsam, leicht spaltbar, sehr harzreich und schnell nachdunkelnd. Die Trocknung verläuft zügig und ohne spezifische Schwierigkeiten, nur bei zu scharfer technischer Trocknung ist besonders der Splint durch eine feine Rißbildung gefährdet. Das Stehvermögen von geradfaserigen Qualitäten ist meist gut und gleicht dem von entsprechend strukturiertem Fichtenholz.
Resistenz Das feuchte Splint des Kiefernholzes ist gegen Bläuepilze besonders anfällig, wodurch aber die Festigkeit nicht beeinträchtigt wird. Das Kernholz st überwiegend mäßig resistent gegen den Befall durch holzzerstörende Pilze. Kiefernsplint ist gut tränkbar, Kernholz dagegen sehr schwer. Dauerhaftigkeitsklasse DK 3-4.
Verarbeitung Das Holz läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten, schälen, messern, sägen und hobeln. Kiefernhölzer haben guten Nagel- und Schraubenhalt und bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Oberflächenbehandlung.
Verwendung Türen, Fenster, Schiffbau, Waggonbau, Wasserbau, Brückenbau, Papier Zellstoff, Möbel, Innenausbau, Außenbau, Telefonmaste, Konstruktionsholz, Grubenstempel, Drechseln, Spanholz/Spanplatten, Furniere. Aus dem Harz wird Terpentin gewonnen.
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN PNSY
Größe Höhe bis 50 m, Ø bis 1,0 m
Gewicht ca. 800 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 490 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,52 g/cm3
Zugfestigkeit 99 - 105 N/mm2
Druckfestigkeit 45 - 55 N/mm2
Biegefestigkeit 79 - 100 N/mm2
Schwindmaß 0,15 - 0,19 % % (radial) - 0,25 - 0,36 % % (tangential)

Lärche - Larix decidua

Botanische Bezeichnung Larix decidua, Familie - Pinaceae
Weitere Handelsnamen Europäische Lärche (D), European Larch (GB), Hackmatack
Vorkommen Mitteleuropa
Eigenschaften Das Kernholz der Lärche ist gelblichweiß, braun bis ziegelrot. Es ist ein gerader Faserwuchs bei feiner und gleichmäßiger Textur zu sehen. Die Jahresringe sind durch die breiten, dunklen Spätholzzonen deutlich sichtbar. Das harzreiche Holz ist mittelhart, elastisch, zäh und ist das dauerhafteste europäische Nadelholz. Die natürliche und die technische Trocknung verlaufen recht schnell, wobei es zum Wölben und an den Enden zu Rissen kommen kann. Bei feuchtem Holz führen Eisenmetalle zu Verfärbungen.
Resistenz Das Kernholz besitzt eine genügende bis gute Widerstandsfähigkeit gegen Pilzbefall und kann im Außenbau verwendet werden, aufgrund des schmalen und meist abgetrennten Splintes ist ein besonderer Bläueschutz oft nicht erforderlich. Harzreiche Lärchenhölzer sind in hohem Maße säurefest. Dauerhaftigkeitsklasse DK 3-4.
Verarbeitung Das Holz läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten, fräsen, drechseln und schnitzen. Lärchenhölzer sind gut leimbar und nehmen Oberflächen­behandlungen wie Polituren, Beizen und Farben zufriedenstellend an. Bei Verschraubungen und Nägeln ist vorzubohren.
Verwendung Eisenbahnschwellen, Treppen, Fenster, Türen, Verschalungen, Konstruktionsholz, Grubenstempel, Pfähle, Leitungsmasten, Bootsbau, Bootsbeplankungen, Brückenbau, Außenbau, Spanholz/Spanplatten, Furniere
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN LACD
Größe Höhe bis 40 m, Ø bis 1,0 m
Gewicht ca. 750 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 550 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,55 g/cm3
Zugfestigkeit 92 - 110 N/mm2
Druckfestigkeit 41 - 81 N/mm2
Biegefestigkeit 64 - 132 N/mm2
Schwindmaß 0,14 - 0,18 % % (radial), 0,28 - 0,36 % % (tangential)