STU - Tatajuba, Teak...

Stauseeholz

In Surinam, einem kleinen Land im Nordosten Südamerikas, wurde zwischen 1960 und 1974 ein Damm errichtet, mit dem der Fluss Suriname zu einem See aufgestaut wurde. Dieser Stausee – nach seinem Erbauer auch Dr.-Blommestein-See genannt – hat heute mit ca. 1.500 km² Fläche etwa die dreifache Größe des Bodensees. Vor der Flutung des Stausees wurde der Urwald nicht gerodet. Der See enthält deshalb eine gigantische Menge qualitativ hochwertigen Holzes. Dieses wertvolle Rohstoffreservoir würde im Laufe der Jahrhunderte ungenutzt verrotten und klimaschädliches
Methan freisetzen. Durch die jetzt erfolgende Nutzung führt man die wertvollen Hölzer einer sinnvollen und langfristigen Verwendung zu und hilft damit, noch intakte Regenwälder unberührt zu lassen. Erstaunlicherweise verbessern sich die Eigenschaften der allermeisten Hölzer durch die lange Unterwasserlagerung. Stauseeholz ist formstabil und haltbar und zudem sind Inhaltsstoffe ausgewaschen, die sonst zu unerwünschten Verfärbungen führen können.

Holzart: Walaba Massaranduba
Einsatzbereich: Terrassendielen Terrassendielen
Oberflächen: beidseitig glatt gehobelt beidseitig französisches Profil
Standard-Dimension: 25 x 145 mm 21 x 145 mm
Längen: 1,8 m bis 6,0 m 1,8 m bis 6,0 m

Tali

Das zentralafrikanische Schwergewicht

Dieses schwere und stark beanspruchbare Holz mit einem ansprechend unruhigem Faserverlauf, verbreitet ein elegantes Flair. Neben seinem vielfältigen Holzbild bietet es weitere Vorteile wie eine lange Lebensdauer, überaus hohe Festigkeit und Resistenz gegenüber Pilzbildung und Insekten.
Mit der Resistenzklasse 1, der geringen Haarrissbildung und dem mäßigen Quell- und Schwindverhalten wird Ihre Terrasse lange im frischen Glanz erstrahlen. Um seine rötlich braune Färbung zu erhalten sollte man eine jährliche Pflegebehandlung durchführen.

Tatajuba - Bagassa guianensis

Botanische Bezeichnung Bagassa guianensis
Vorkommen Südamerika
Eigenschaften Dass Holz ist gelbbraun bis dunkelbraun. Bei der Trocknung besteht das Risiko der Verformung.
Resistenz Dauerhaftigkeitsklasse DK 1.
Verarbeitung Das Holz lässt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten und schneiden. Bei Verschraubungen und Nägeln ist vorzubohren.
DATEN:
Rohdichte 0,80 g/cm3
Biegefestigkeit 109 N/mm2
Schwindmaß 5,2 % (radial), 3,7 % (tangential)

Teak - Tectona grandis

Botanische Bezeichnung Tectona grandis, Familie - Verbenaceae
Weitere Handelsnamen Djatiholz, Teca, Tiek, Java Teak, Siam Teak, Burma Teak, Kyun
Vorkommen Afrika, Zentralamerika, Asien - Burma, Indien, Thailand, Indonesien, Java, Malaysia, Borneo, Philippinen
Eigenschaften Teakhölzer besitzen ein dünnes gelbbraunes Splintholz und dunkles goldbraunes Kernholz, das an der Luft nachdunkelt. Java- und Plantagenteak sind meist heller als Burmateak. Das Holz weist meist einen geraden Faserverlauf bei grober und ungleichmäßiger Textur auf. Teak ist ein mäßig schweres Holz mit Festigkeitseigenschaften ähnlich der Eiche mit gutem Stehvermögen. Die natürliche wie auch die technische Trocknung bereiten keine Schwierigkeiten, wenn die oft sehr ungleiche Anfangsfeuchte der Hölzer beachtet wird.
Resistenz Das Teakholz ist sehr witterungsfest und schwer entflammbar. Die Wiederstandsfähigkeit gegen Pilze, Termitenbefall und verschiedene Chemikalien wie Säuren ist außergewöhnlich hoch. Desweiteren besitzt Teak konservierende Eigenschaften, die eine Korrosion metallischer Beschläge und Verbindungen verhindern. Dauerhaftigkeitsklasse DK 1 (Plantagenholz DK 3).
Verarbeitung Das Holz läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten, fräsen, drechseln und schnitzen. Desweiteren zeigt das Holz einen guten Klebehalt für geleimte Verbindungen und nimmt viele Oberflächenbehandlungen sehr gut an. Bei Verschraubungen und Nageln ist vorzubohren.
Verwendung Möbel, Kunsttischlerei, Schiffbau, Schiffsausstattungen, Bodenbeläge, Spanholz/Spanplatten, Furniere
FSC schwer erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN TEGR
Größe Höhe bis 40 m, Ø bis 1,0 m
Gewicht ca. 1.000 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 750 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,63 g/cm3
Zugfestigkeit
Druckfestigkeit ca. 60 N/mm2
Biegefestigkeit 105 N/mm2
Schwindmaß 0,13 - 0,15 % % (radial), 0,24 - 0,29 % % (tangential)

Thermoholz (TMT Thermally Modified Timber)

Durch Hitzebehandlung (Erhitzung des Holzes auf ca. 160 Grad) des Holzes wird eine höhere Dauerhaftigkeit und ein stark reduziertes Quell- und Schwindverhalten erreicht. Durch die Behandlung verringert sich die Festigkeit des Holzes es wird spröder. Dabei verändert sich die Farbe des Holzes es wird dunkler und gleich-mäßiger im optischen Erscheinungsbild.

Ziel der thermischen Modifikation ist es, die technischen Eigenschaften des Holzes über den gesamten Holzquerschnitt für bestimmte Einsatzzwecke zu verbessern.

So sorgt die Hitzebehandlung, dass sich auch heimische Hölzer für den Einsatz im Außenbereich eignen, ohne dass nach kurzer Zeit Schäden durch Pilzbefall entstehen. Thermoholz eignet sich jedoch nicht für den tragenden Bereich (keine Zulassung) und sollte auch nit im direkten Erdkontakt verbaut werden.

Thermohölzer (wie auch unbehandelte Hölzer) können von Pilzen und Algen besiedelt werden, diese sind jedoch durch die dunkle Farbe weniger sichtbar

Seit 2012 gibt es ein Qualitätssiegel der Thermoholz-Qualität e.V.

Thermoesche

Die heimische Alternative für Umweltbewusste

Für Terrassendielen aus Thermoholz Esche gibt es viele gute Gründe: heimische Esche statt Tropenholz und eine umweltfreundliche Konservierungsmethode, die diese Produkte zu einem zu 100 Prozent rein ökologischen Produkt macht. Die wissenschaftlich geprüfte Wärmebehandlung kommt gänzlich ohne den Einsatz chemischer Substanzen aus. Alleine die Erhitzung von Eschenholz auf über 210 Grad genügt, dass holzabbauende Pilze und Bakterien keinen Nährboden mehr finden. Das
Ergebnis: Eine Terrassendiele mit deutlich höherer Haltbarkeit (gleiche Haltbarkeitsklasse wie Teak-Holz) und optimalen Eigenschaften hinsichtlich Haut- und Umweltverträglichkeit.

Vorteile, die sich sehen lassen können.
Die gleichmäßige Maserung und die dunkelbraune Färbung machen das robuste Holz nicht nur optisch zu einer ansprechenden Terrassendiele. Auch durch die chemiefreie thermische Behandlung der Esche erhält sie eine hohe Resistenz (Resistenzklasse 1) gegen Fäulnis und Wettereinflüsse. Durch die hohe Dimensionsstabilität eignet es sich besonders als Baustoff in einer Umgebung mit vielen Witterungseinflüssen. Das Schwund- und Quellverhalten ist so gering das es Ihnen nicht auffallen
wird.

Eigenschaften Europäisches Laubholz (thermisch-behandelt), gleichmäßiges, elegantes mittel- bis dunkelbraunes Erscheinungsbild, sehr dimensionsstabil, fast absolut trocken
Einsatzbereich: Terrassendielen
Oberflächen: leicht genutet, Kanten gerundet; beidseitig fein geriffelt
Längen: 1,50 m; 1,90 m; 2,20 m (Standard)

Thermokiefer

Eigenschaften naturastiges Nadelholz (thermobehandelt), gleichmäßig mittel- bis dunkelbraun, leicht zu bearbeiten, dimensionsstabil, ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis
Einsatzbereich: Terrassendielen, Fassadenprofile
Oberflächen: Sichtseite strukturiert, Rückseite französisches Profil
Standard-Dimension: 27 x 140 mm
Längen: verschieden

Unterkonstruktion Terrassendielen

Für die Unterkonstruktion wird empfohlen, zumindest die gleiche Resistenzklasse zu verwenden wie die Terrassendiele.

  • der empfohlene Auflageabstand beträgt 40 - 50 cm (in etwa die 20-fache Brettstärke)
  • Dielenabstand des Terrassenbelages mindestens 5 - 10 mm
  • zwischen Unterkonstruktion und Dielen Abstand mindestens 3 mm
  • zwischen Unterkonstruktion und Boden Abstand mindestens 20 mm